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Das Ziel des Vereins "EMTO e.V." ist es, kranken, behinderten und benachteiligten Menschen in der Therapie mit Tieren zu helfen. Diese Art der Therapie ist nicht neu, sie bewährt sich schon seit langem. Neu ist das Interesse, das dieser Behandlungsform auch in unserem Land entgegengebracht wird.
Amerikanische Ärzte berichteten als erste über die positiven Auswirkungen von Haustieren auf den Menschen. Allein die Anwesenheit eines Tieres im selben Raum führt zu einer Senkung des Blutdrucks und zu einer Verringerung von Stressempfindung bei Versuchspersonen. Streicheln und Berühren eines Tieres vermittelt das Gefühl von Sicherheit, Kameradschaft, Intimität und Konstanz und tragen zum psychischen wie physischen Wohlbefinden bei. Diese positive Wirkung von Tieren kann therapeutisch für bestimmte Menschen genutzt werden.
Untersuchungen zeigen, dass Herzinfarktpatienten, die ein Haustier besitzen, eine signifikant höhere Überlebenschance aufweisen als eine Vergleichsgruppe ohne Haustiere. Unter dem Eindruck der wichtigen "Mensch-Haustier-Beziehung" sind verschiedenartigste Initiativen ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, kranken, behinderten oder sonst benachteiligten Menschen durch den Kontakt mit Tieren den Ausbruch aus ihrer Isolation zu ermöglichen. Tiere fragen nicht nach Behinderungen oder sozialen Problemen, sie beantworten direkt die Liebe und Fürsorge, die ihnen entgegengebracht wird. Der unkomplizierte Kontakt zu einem Tier, die Fürsorge für ein Lebewesen mit dem Gefühl, gebraucht zu werden, die Lebensfreude und die nicht an Bedingungen geknüpfte Liebe des Tieres geben vielen Menschen den Mut wieder, ihr Leben aktiv und zuversichtlich in die Hand zu nehmen. Inzwischen sind auch in Deutschland viele Studien über die positive Wirkung von Haustieren in der Therapie unternommen und in die Realität umgesetzt worden. (Universität Bonn, Erlangen, Epilepsie-Zentrum Bethel, Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Kuratorium für Altershilfe u.a.)

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